• Von erlauchten Besuchern und Bewohnern

    Museum im Marstall. Alle Rechte vorbehalten.

    Zwischen Glanz und Alltag: Das herzogliche Winsen
    Ausstellung im Museum im Marstall, Winsen (Luhe),
    vom 6. April bis 9. November 2025.

    Der erste Gedanke, wenn vom „herzoglichen Winsen“ die Rede ist, dürfte bei vielen Herzogin Dorothea gelten. Als Witwe des Herzogs verwaltete sie das Amt Winsen und residierte von 1593 bis zu ihrem Tod 1617 im Winsener Schloss; bis heute gelten diese knapp 25 Jahre als Blütezeit der Stadt.1
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  • Spurensuche im Schlossturm

    Stadtarchiv Winsen (Luhe). Alle Rechte vorbehalten.

    Neue Erkenntnisse zum Winsener Schlossturm
    Vortrag von Bernd Adam
    im Museum im Marstall, Winsen (Luhe) am 18.05.2025.

    Das Winsener Schloss soll seine heutige Gestalt um die Wende zum 17. Jahrhundert erhalten haben, als Herzogin Dorothea ihren baufälligen Witwensitz renovieren und nach ihren Vorstellungen umgestalten ließ. Bisher ging man davon aus, dass sie die Vorderfront des Gebäudes neu geordnet habe: Die eifrige Protestantin ließ das Schlosstor aus dem Turm nach rechts (an seinen heutigen Platz) verlegen und an dessen Stelle eine Kapelle einbauen.1
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  • Konflikte um Stadtgericht und Stadtkasse

    Stadtarchiv Winsen (Luhe). Alle Rechte vorbehalten.

    Streitigkeiten zwischen der Stadt und dem Amt Winsen (Luhe) 1600-1750
    von Jürgen Klahn
    Heimat- und Museumsverein Winsen (Luhe), 260 S., 24,90 €

    Nach einer kurzen Blütezeit als Witwensitz der Herzogin Dorothea und den Wirren des Dreißigjährigen Krieges war die Stadt Winsen im 17. und 18. Jahrhundert im Niedergang. Gleichzeitig waren die Herzöge nun bestrebt, ihre Macht zu konsolidieren1 – und der Stadt und ihren Bewohnern zuvor gewährte Rechte und Privilegien wieder zu entziehen.2
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  • Viel Neues aus der Vergangenheit

    Stadtarchiv Winsen (Luhe). Alle Rechte vorbehalten.

    Die Lokalgeschichte liege nicht im Fokus der universitären Forschung, stellte Prof. Rolf Wiese vom gastgebenden Museum im Marstall bei der Eröffnung der diesjährigen Tagung der Heimatforscher im Landkreis Harburg1 fest. Trotz dieses Mangels an Aufmerksamkeit gibt es zahlreiche neue Erkenntnisse zur Geschichte des Landkreises Harburg. Erfreut berichtete Prof. Wiese, dass auch in diesem Jahr mehr Beiträge für das im November erscheinende Historische Jahrbuch für den Landkreis Harburg eingereicht wurden, als veröffentlicht werden können.2
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